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Meine erste Kamera gab es zur Einschulung in die erste Klasse. Sie war gelb, analog und sie konnte Geräusche machen…man war das toll und ich unendlich glücklich. Ich war so stolz, dass ich sie seitdem immer und überall mit hin nahm. Seitdem war die Fotografie in meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich will euch mit diesem Blogeintrag ein bisschen an meiner Leidenschaft zur Fotografie teilhaben lassen und euch einfach mal meinen kompletten Weg veranschaulichen, denn meine Fotografie hat sich bis heute ganz schön verändert. Ich war schon immer die, die irgendwie eine Kamera dabei hatte. Natürlich waren es zu Anfang immer nur die kleinen Digicams. Man hat lustige Bilder mit den Freundinnen gemacht und einfach ausprobiert, was so alles geht. Als mir das dann aber einfach nicht mehr gereicht hat, habe ich mir von meinem ersten Azubigehalt zur Mediengestalterin meine erste eigene Spiegelreflexkamerangeholt. Canon 450D. Ich war echt stolz und habe einfach etwas umprobiert. Blümchen und kleine Tierchen fotografiert, um einfach meine erste EIGENE Spiegelreflex asuzuprobieren und kennen zu lernen.

2011/2012

So richtig angefagen zu fotografieren…also so richtig bewusst… habe ich in dem Jahr 2011/2012.
Mit Freundinnen und Freunden raus gehen, ausprobieren, rumalbern und die ersten Shootings machen. So hat das bestimmt bei ganz vielen von euch angefangen.


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Damals habe ich noch nicht drauf geachtet, wo die Sonne steht und was ein Reflektor überhaupt kann, war mir auch relativ fremd. Ich hatte zwar einen, wusste aber nicht wie ich ihn einsetzten muss und habe es dann doch lieber gelassen. Auch was die Kamera Einstellungen betraf, habe ich zu Beginn erstmal mit Programmautomatik und später dann entweder mit Iso- oder Blendenautomatik gearbeitet. Was auffällig ist, das ich zu Beginn fast alles immer im Hochformat fotografiert habe.
Genauso habe ich damals bei der Bearbeitung viel rum probiert. Ich habe mir viele Tutorials angeschaut und immer wieder neue Wege der Bearbeitung ausprobiert. Während den Tutorials, habe ich mir immer wieder Notizen in ein kleines Buch gemacht und versucht anhand dessen zu arbeiten. Das war zu Beginn mein Heiligtum.

2013
Dann begann auch gleichzeitig mein Studium zur Fotografie in Darmstadt. Ich freute mich schon riesig darauf und war gespannt, was ich dort alles lernen würde. Wir wurden erstmal mit allem vertraut gemacht und vor allem wurden uns die verschieden Studios gezeigt, in denen wir arbeiten konnten. Ich war begeistert und so kam auch 2013 die Zeit, wo ich hauptsächlich im Studio fotografiert habe.
Ja ich habt richtig gehört 😉 Im Studio. Hättet ihr gedacht, dass ich jemals solche Bilder gemacht habe 🙂 ?
Ich glaube ich habe das komplette Jahr 2013 nur Bilder im Studio gemacht.

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Ich weiß, dass ich damals unbedingt beruflich NUR im Studio arbeiten wollte, was sich dann nach einer gewissen Zeit auch wieder geändert hat. Ich hatte sogar selbst einen Studio Hintergrund mit verschiedenen Farben und 2 portable Softboxen 🙂 Ich habe viel ausprobiert mit Lampen und Studioblitzen. Anfangs fand ich das super spannend, da es wieder etwas neues war und ich für mich einiges dazulernen konnte. Auch wenn ich heute das Licht nicht mehr so setzen würde und die Bearbeitung auch anders machen würde. Aber gut, dass alles war teil meines Weges und ich glaube, das musste auch alles so ablaufen, damit ich letzendlich dahin kommen konnte, wo ich heute stehe. Ende 2013 habe ich dann auch mein Gewerbe angemeldet, da ich hin und wieder 1-2 Kundenanfragen hatte und das ganze einfach richtig und offiziell machen wollte.


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Nach dem ganzen Jahr im Studio sehnte ich mich aber doch wieder mehr nach natürlichem Licht und fing an 2014 wieder mehr draußen zu fotografieren. Es machte mir unheimlichen Spaß herauszufinden, was alles mit natürlichem Licht möglich war. Genau deswegen holte ich mir dafür auch ziemlich schnell meine erste Festbrennweite. Ich wollte einfach auch so einen schönen unscharfen Hintergrund in meinen Bildern wie andere ihn hatten. Wie vorhin schon erwähnt hatte ich zwar einen Reflektor, aber ich benutze ihn nicht. Einfach weil ich nicht genau wusste wie und was und wann und wo 😀

2014

Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon so mit meiner Kamera auseinander gesetzt, dass ich 2014 schon komplett manuell fotografieren konnte. Ich hatte immer mal wieder Kundenshootings, die mich, in dem was ich machte, bestärkten und meine Arbeiten toll fanden.


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Das war auch der Zeitpunkt, wo mir meine kleine Crop-Kamera nicht mehr ausreichte. Der Iso-Wert fing einfach viel zu schnell an zu rauschen und sie genügte einfach nicht mehr meinen Ansprüchen. Ich wusste ja das dieser Zeitpunkt irgendwann kommen würde und habe schon vorher angefangen zu sparen 🙂 2014 war es dann auch soweit. Ich habe mir meinen Canon 5D Mark III gekauft. So langsam kam ich auch meinem Ziel näher solche Bilder mit einem schönen Bokeh (also einem unscharfen Hintergrund) zu erstellen. Ich war echt glücklich und probierte mich auch weiter in der Bearbeitung aus. Ich schaute mir viele Tutorials über Hautretusche an und was sonst noch in der Beautyretusche möglich war.
2014 veränderten sich meine Bilder auch wieder zu einem etwas natürlciherem Look. Die Bearbeitung war nicht mehr so extrem wie vor 1,5 Jahren und der „Studio-Look“ war auch Vergangenheit 🙂 Ab hier merkt ihr , dass ich so langsam auch anfing von Hoch- zu Querformat zu wechseln 😉
Ab jetzt folgten auch die ersten Hochzeiten, die ich fotografisch begleiten durfte. Ich kannte mich mit meiner Kamera gut aus und war bereit solch ein großes Ereignis festzuhalten.

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2015

Anfang 2015 habe ich dann mein Praxissemester bei Nina Schnitzenbaumer begonnen. Fast 7 Monate durfte ich bei ihr verbringen und natürlich auch eine Menge lernen. In dieser Zeit hat sich meine Fotografie nochmal ein ganzes Stück verändert. Die Retusche war viel natürlicher geworden. Ich wusste nun, was ich bei Licht und Schatten zu beachten hatte und ich lernte endlich wie ich mit dem Reflektor umzugehen hatte 😀 Auch die Kundenshootings wurden jetzt immer mehr und bestätigten mich in meinem Fortschritt.

Ich war wirklich dankbar, dass schon jetzt einige genau das Toll fanden, was ich machte 🙂 Durch das Praktikum habe ich ebenfalls gelernt, wie ich es schaffe Indoor (also im Raum) mit natürlichem Licht zu arbeiten. Ich durfte bei Ninas Workshops immer mit arbeiten und so kam es auch, dass ich erst im Frühjahr 2015 das erste mal mit einem Model zusammen gearbeitet habe.


Eine Frau steht hinter eine Fensterscheibe und schaut raus. Sie hat den Blick gesenkt.Eine Frau ist an eine Hauswand gelehnt. Sie hat die Augen geschlossen und lächelt.

Eine Frau steht mit geschlossenen Augen vor dem stürmigen Meer. Es windet und sie hält sich selbst fest.
Ja 🙂 Ihr hört richtig, erst seit diesem Frühjahr arbeite ich neben Kunden auch mit Models zusammen. Neben dem Praktikum habe ich dann auch immer mehr Shootings eigenständig mit Models durchgeführt, um mein erlerntes Wissen eigenständig in die Tat umzusetzen und um mich einfach weiterzuentwickeln. Ich kann wirklich sagen, dass ich ohne das Praktikum jetzt noch nicht dort wäre, wo ich jetzt gerade stehe. Ich bin sehr Dankbar für diese tolle und lernreiche Zeit.


Eine Frau ist umringt von rosa Blumen.

Eine Frau steht in Mitten einer Straße in der Innenstadt
Nach dem Praktikum habe ich mich in meinem Stil weiter entwickelt und gefestigt. Ich habe jetzt alle Werkzeuge an der Hand die ich brauche und ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich alle beherrsche 🙂 Natürlich gibt es immer wieder Situationen in denen man schnell umdenken und umplanen muss, aber jetzt weiß ich einfach, wie ich zu reagieren habe ohne in Panik zu verfallen 😉 , um mein gewünschtes Ziel zu erreichen.
Zum Ende des Jahres habe ich auch schon einige Einzelcoachings gegeben. Bei den Coachings lernt ihr, wie ihr ganz leicht ein natürliches Portrait in meinem Stil erstellen könnt. Mein erster Workshop ist auch schon in Planung und es gibt einiges was ich 2016 noch angehen werde.

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Mittlerweile weiß ich auch, wohin mein Weg mich führt und dass es auch nur einen Weg für mich gibt…der in die Selbstständigkeit als Fotografin und Trainerin. Ich habe bis heute immer wieder viel ausprobiert, Stile kombiniert, geshootet und mich reingehangen, bis ich meinen eigenen Weg gefunden habe.
Ich hoffe mein kleiner…naja doch etwas längere…Einblick in meinen Weg hat euch gefallen.
Lasst euch bei eurem Weg niemals entmutigen und probiert viel aus, denn nur so könnt ihr feststellen, was euch liegt und was nicht und euren eigenen, persönlichen Stil und Weg herausfinden.


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